Gegen HPV impfen heißt Krebs bekämpfen

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Das Humane Papillomavirus (HPV) ist eine der häufigsten s*xuell übertragbaren Infektionen (STI) – rund 85 % der Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens. Bestimmte HPV-Typen können Feigwarzen und Krebs verursachen. Etwa 5 % aller Krebsfälle in Deutschland stehen im Zusammenhang mit HPV. Jährlich werden über 10.000 HPV-bedingte Krebserkrankungen registriert. Besonders häufig betroffen sind Frauen, etwa durch Gebärmutterhalskrebs. Zudem entwickeln 1–2 % der Infizierten Feigwarzen.

Die gute Nachricht: Eine Impfung schützt wirksam vor den wichtigsten HPV-Typen. Sie wird für alle Geschlechter empfohlen und ist vor dem ersten sexuellen Kontakt am effektivsten. Die Impfung ist aber auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich und sinnvoll. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen bis zum 18. Lebensjahr, häufig auch darüber hinaus. Die Impfung kann gut bei Haus- und Kinderärzt*innen, Gynäkolog*innen und Urolog*innen erfolgen.

Zusätzlich sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wichtig, da HPV-Infektionen oft symptomlos verlaufen. Früh erkannte Zellveränderungen können schwere Erkrankungen verhindern. Treten Symptome wie Feigwarzen auf, stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Wir empfehlen: Informiere dich, nutze Vorsorgeangebote und prüfe deinen Impfschutz – nur so können wir gemeinsam dazu beitragen, das Risiko schwerwiegender HPV-bedingter Erkrankungen zu minimieren und zu einer gesünderen, selbstbestimmten Sexualität beizutragen. Beratung zu HPV und anderen STI gibt es in deinem Checkpoints vor Ort!